| Ein kostenloser Austausch
von Dienstleistungen aller Art! Alle, die an diesem
Tauschring teilnehmen, können ihre Fähigkeiten und Hobbys miteinander
tauschen. Der Vorteil ist, dass nicht direkt, sondern auch indirekt
getauscht werden kann. Zum Beispiel: Du hilfst Stefan beim
Englischlernen, Stefan geht für Maria einkaufen und Maria passt zweimal
im Monat auf Dein Kind auf. Der Tauschhandel ist perfekt! Als Gegenwert
setzt Du Deine eigenen Fähigkeiten und alles was Dir Spaß macht ein!
Vielleicht kennst Du Dich gut mit der Steuererklärung aus, kannst gut
nähen, Autos oder Dreiräder reparieren, Nachhilfe geben, tapezieren,
backen, kochen oder bügeln. Oder Du hast ein Auto, mit dem Du
Kleintransporte oder Einkaufsbegleitung anbietest, selbst gemachte
Marmelade lässt sich ebenso tauschen, wie Werkzeug vermieten - die
Möglichkeiten sind unendlich, der Fantasie keine Grenzen gesetzt!
Jedes Mitglied bietet Leistungen an, die es selbst erbringen
kann und die ihm Spaß machen, z.B. Fensterputzen, mit Oma Erna Halma
spielen, Kindern vorlesen, Hunde hüten, zuhören, Haare schneiden. Jeder
von uns kann etwas, das sich anzubieten lohnt.
Innerhalb eines Tauschringes können Dinge erledigt werden, die man
selbst nicht gerne macht oder auch nicht kann, z.B. Rasen mähen,
malern, den PC bedienen, Anträge ausfüllen, Möbel montieren, Auto
fahren und so weiter. Die Leistungen sind zwar
kostenlos, aber nicht umsonst. Ein Tauschring lebt vom Geben und
Nehmen. Aus diesem Grund hat jedes Mitglied eine Mitgliedsnummer, ein
persönliches Konto und Schecks. Durch ein zentrales Verrechnungssystem
auf der Basis einer fiktiven Währung kannst Du aus dem gesamten
Tauschangebot auswählen. Der Name dieser fiktiven Währung sind Äppel.
Wir arbeiten hier nicht für nen Appel und nen Ei, sondern nur für
Äppel.. Maß sollte die benötigte Zeit sein, also eine Stunde Katze
kämmen ist gleichwertig wie eine Stunde Fenster putzen, wobei eine
Stunde 4 Äppel sind. Die ersten Tauschringe wurden in den USA
und Kanada vor über 80 Jahren ins Leben gerufen. In Deutschland gibt es
sie wohl noch nicht mal 15 Jahre. Lesen
sie weiter auf Seite 2: Was
kostet das? |